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Reichlkofen



 

Die Gründung des Ortes geht wahrscheinlich auf das 9. Jahrhundert zurück, in dem alle 21 Orte mit „-kofen“ bei der Rodung des Hügellandes vom Kröning zwischen Isar und Vils entstanden.

Ungefähr 700 Jahre ist es her, dass ein Sekretär des bayerischen Herzogs den Namen eines Hofes in „Richelhoven“ (Reichlkofen) erstmals auf Pergament geschrieben hat. Nach „Monumenta boica“ bedeutet dies zu den Höfen des Richelinc, Abkommen von Richelo, Richo (der Reiche, Mächtige) gehörend.


Anlass war ein Befehl des Landesherrn, alle Güter und Rechte aufzuzeichnen, die ihm damals gehörten. In dieser Liste, „Urbar“ genannt, findet man auch Dechantsreit sowie die viel älteren Ortschaften Kampfrain und Untermusbach. Reichlkofen erscheint in diesem Buch sogar zweimal, einmal ist das Amt Beutlhausen, an anderer Stelle das Amt Triendorf für dieses Anwesen zuständig.

Die Menschen, die den Kröninger Forst gerodet hatten und in der Gegend Reichlkofen siedelten, waren Christen. Sie wurden vermutlich seit dem 13. Jahrhundert von Kirchberg geistlich betreut.

 


Weitere Informationen zur Geschichte Reichlkofens finden Sie in diesem Zeitungsartikel.