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Harskirchen





Adlkofen: Harskirchen (Forster Alfred, April 2002)

Harskirchen

Harskirchen liegt an einer alten Straßenkreuzung im ehemaligen Rodungsgebiet des Kröninger Forstes. Harskirchen soll zwischen dem achten und zehnten Jahrhundert gegründet worden sein und war vor langer Zeit ein Adelssitz. Urkundlich genannt wird 1373 ein "Hartprecht der Harskirchner von Zangberg, herzoglicher Rath und Kammermeister". 1416 starb diese Familie aus.
 
siehe auch "Landshuter Zeitung" vom 20.11.2003

© Forster Alfred, April 2002



Adlkofen: Kirche Harskirchen (Forster Alfred, April 2002)

Kirche Harskirchen

Die zum Weiler Harskirchen gehörende Nebenkirche der Pfarrei Adlkofen ist ein Werk des berühmten Landshuter Hofmaurermeisters Felix Hirschstetter, der als Nachfolger seines Vaters dem Rokokostil in Landshut und Umgebung zum Durchbruch verholfen hat. Sie wurde in den Jahren 1743/44 erbaut.

Eine Reihe interessanter Details finden Sie im diesem Zeitungsartikel, der von Herrn Ernst J. Schröder verfasst wurde.

© Forster Alfred, April 2002



Adlkofen: Kirche Harskirchen (Forster Alfred, April 2002)

Kirche Harskirchen

Typische Merkmale eines Hirschstetter-Baues finden sich hier wieder, wie z.B. das Tonnengewölbe mit den Stichkappen, die Pilaster an den Wänden, das Kranzgesims und der etwas eingezogene Chor. Die Zwiebel, die einst den viereckigen Turm gekrönt hat, ist im vorigen Jahrhundert durch ein Spitzdach ersetzt worden, das nicht zu einem Sakralbau des 18. Jahrhunderts passt.

© Forster Alfred, April 2002



Adlkofen: Innenraum der Kirche (Forster Alfred, Nov. 2002)

Innenraum der Kirche

Die Ausmaße des Altars sind mit dem Innenraum genau abgestimmt. Der Aufbau ist ein Werk des Vilsbiburger Schreiners Veit Cranzberger, das Blatt malte Ignaz Kauffmann aus Teisbach.

© Forster Alfred, Nov. 2002



Adlkofen: Hochaltar (Forster Alfred, Nov. 2002)

Hochaltar

© Forster Alfred, Nov. 2002



Adlkofen: Altarbild (Forster Alfred, Nov. 2002)

Altarbild

Die spätgotischen Statuen des heiligen Andreas und der heiligen Barbara stammen noch aus der Vorgängerkirche, die 1752 abgebrochen worden war. Andreas, der Kirchenpatron wurde beim Neubau durch die dominierende Madonna verdrängt, so dass man meinen könnte, es handle sich um eine Marienkirche.

© Forster Alfred, Nov. 2002



Adlkofen: St. Andreas, der Kirchenpatron (Forster Alfred, Nov. 2002)

St. Andreas, der Kirchenpatron

© Forster Alfred, Nov. 2002



Adlkofen: Hl. Maria (Forster Alfred, Nov. 2002)

Hl. Maria

© Forster Alfred, Nov. 2002



Adlkofen: Hl. Josef (Forster Alfred, Nov. 2002)

Hl. Josef

© Forster Alfred, Nov. 2002



Adlkofen: Glocken (Forster Alfred, 11/2002)

Glocken

Im Turm der Kirche hängen 2 Glocken:

Die größere Glocke, Gewicht 58 kg, Durchmesser 45 cm, ist eine sog. "Minuskel-Glocke" aus dem 15./16. Jahrhundert. Umschrift am Glockenhals: "- sanctus - lucas - marcus - matheus - johannes - maria - hilf - uns -" Zwischen den einzelnen Worten befinden sich Lilien als Trennungszeichen, was sehr selten ist.

Die kleinere Glocke , Gewicht 53 kg, Durchmesser 42 cm, ist eine schmucklose Glocke, wahrscheinlich aus dem Ende des 14. Jahrhunderts stammend.

© Forster Alfred, 11/2002



Adlkofen: Glocken (Forster Alfred, 11/2002)

Glocken

Im 1. Weltkrieg waren beide Glocken von der Beschlagnahme befreit.

Im 2. Weltkrieg musste die größere Glocke 1942 abgeliefert werden, die kleinere durfte im Turm verbleiben.

© Forster Alfred, 11/2002



Adlkofen: Glocken (Forster Alfred, 11/2002)

Glocken

1947 wird die Pfarrgemeinde darüber informiert, dass die abgegebene Glocke dem Schicksal der Einschmelzung entgangen war. Am 14. März 1948 wird die Glocke in einem feierlichen Gottesdienst begrüßt.

© Forster Alfred, 11/2002