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Jenkofen





Adlkofen: Mariä Himmelfahrt in Jenkofen, Pfarrei Hohenegglkofen (Forster Alfred, 2/2002)

Mariä Himmelfahrt in Jenkofen, Pfarrei Hohenegglkofen

1422 stiftete Herzog Heinrich der Reiche von Landshut in Jenkofen ein Benifizium zu Ehren der Himmelfahrt Mariens. Bald danach ließ er die spätgotische dreischiffige Kirche mit Stützmauern außen und den fünf Jochen im Langhaus erbauen. Das Dach deckt alle Schiffe ab. Der Turm mit Zwiebel steht nördlich des Chores.

© Forster Alfred, 2/2002



Adlkofen: Innenraum (Forster Alfred, 06/2005)

Innenraum

Die Fresken im Innenraum stammen aus dem Ende des 16. Jahrhunderts.

© Forster Alfred, 06/2005



Adlkofen: Hochaltar (Forster Alfred, 06/2005)

Hochaltar

Sehr wertvoll sind die spätgotischen Flügel des Hochaltars mit den vier bemalten Holzreliefs auf der Innenseite und den Gemälden außen, alles Meisterwerke der Landshuter Schule um 1480.

© Forster Alfred, 06/2005



Adlkofen: Kirchenfenster in Mariä Himmelfahrt in Jenkofen (Forster Alfred, 06/2005)

Kirchenfenster in Mariä Himmelfahrt in Jenkofen

Die zwei Rundfenster hinter dem Hochaltar sind eine einmalige Kostbarkeit von europäischem Rang. Der erste Bezirksheimatpfleger von Niederbayern, Hans Bleibrunner, formulierte es in seiner „Kulturgeschichte des Bayerischen Unterlandes“ so: „Die von Herzog Heinrich dem Reichen 1447 gestifteten Rundfenster in der Dorfkirche von Jenkofen zählen zu den Spitzenleistungen der europäischen Glasmalerei.“

Im unteren Rundfenster ist der Stifter, Heinrich der Reiche, zu sehen. In voller Ritterrüstung kniet er vor den Schutzheiligen Barbara, Elisabeth, Margarethe und Katharina. Darüber schwebt das Schweißtuch Christi, von Engeln gehalten. Die Umschrift mit der Jahreszahl 1447 lautet: „o parmherziger got erparm dich uber uns armen sunder und sunderin.“

Das Medaillon darüber zeigt Maria sitzend mit nacktem Kind. Goldgelbe Strahlen heben sich scharf vom weißblauen Hintergrund ab. Die Füße der Madonna stehen auf einer umgekehrten Mondsichel. Die Umschrift in gotischen Minuskeln lautet: "o Maria hilf uns sunderen und sunderinn".

© Forster Alfred, 06/2005



Adlkofen: Votivtafeln (Forster Alfred, 06/2005)

Votivtafeln

Von der Barockzeit bis in unser Jahrhundert war Jenkofen das Ziel vieler Wallfahrer. Votivtafeln künden von wundersamen Gebetserhörungen.

© Forster Alfred, 06/2005



Adlkofen: Postkarte von Jenkofen (Verlag O. Dallmer, Landshut, 1902)

Postkarte von Jenkofen

Eine Dorfgeschiche auf fünf Bildern: Wirtshaus, Wimbauer, Schmiede, Totalansicht und Krämerei Freimüller

© Verlag O. Dallmer, Landshut, 1902



Adlkofen: Postkarte aus Jenkofen (unbekannt)

Postkarte aus Jenkofen

© unbekannt